Von dort hierher

Ausstellung mit Werken des Künstlers Matthias Zágon Hohl-Stein in der Friedenskirche der Stephanus-Stiftung

Seit dem 18. Juni 2018 ist in der Friedenskirche Berlin-Weißensee die Ausstellung „Von dort hierher“ zu sehen. Sie zeigt Werke des Bildhauers, Malers und Grafikers Matthias Zágon Hohl-Stein. Als kritischer Künstler von DDR Behörden in seinem Schaffen eingeschränkt, arbeitete er von 1979 – 1984 als Grafiker in der Stephanus-Stiftung. Deshalb zeigt die Ausstellung seltene grafische Arbeiten aus seiner Stephanus-Zeit, die interessante Beispiele diakonischer Öffentlichkeitsarbeit in den 70iger und 80iger Jahren vermittelt. Zu sehen sind aber auch beeindruckende Kunstwerke aus Hohl-Steins späteren Schaffensphasen bis heute. Die Ausstellung kann täglich besucht werden. Gäste müssen sich nur in der Rezeption der Stephanus-Stiftung anmelden: Telefon: 030 962 49150

Ort:  Friedenskirche Stephanus-Stiftung, Albertinenstraße 20, 13086 Berlin

Matthias Zágon Hohl-Steins Arbeiten bestechen durch ihre Einzigartigkeit. Die Ausstellung in der Friedenskirche Weißensee spannt einen Bogen sehr früher Arbeiten des Künstlers bis hin zu seinen spektakulären Arbeiten, mit denen er in den letzten Jahren großes Aufsehen erregte. Professor Dr. Joachim Jens Hesse sagt über Hohl-Stein: „Ob Bilder- und Vlieszyklen, Übermalungen, Holzplastiken, lehm- oder Metallarbeiten, Hohl-Stein geht weite Wege.“ Die Kunstwerke von Matthias Zágon Hohl-Stein sind unter anderem zu finden im Deutschen Bundestag, auf dem Gendarmenmarkt in Berlin, im dbb Forum Berlin an der Friedrichstraße, in Neuruppin und anderen Orten. Auch international macht Hohl-Stein von sich reden bei Ausstellungen in New York, London oder Athen. In den 70iger und 80iger Jahren hat die Stephanus-Stiftung mehren DDR-Künstlern Arbeit und somit Schutz gegeben. Ob mit oder ohne Berufsverbot belegt, diese Anstellungsverhältnisse in der Diakonie bewahrten sie vor zusätzlicher staatlich gesteuerter Drangsalierung. Wer keine Arbeit hatte galt als Asozial und konnte strafrechtlich belangt werden. Ein Weggefährte von Matthias Zágon Hohl-Stein war zum Beispiel der Berliner Fotograf Harald Hauswald. In Berlin und Brandenburg verantwortet die Stephanus-Stiftung über 100 diakonische Einrichtungen mit Wohn- und Arbeitsangeboten für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Bildungseinrichtungen sowie Pflege- und Betreuungsangeboten für Senioren; darüber hinaus auch Dienste für geflüchtete Menschen. Für rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 60 Auszubildende ist das diakonische Unternehmen mit ihren Tochtergesellschaften ein verlässlicher Arbeitgeber.
Weitere Informationen finden Sie unter

www.stephanus.org und https://www.zagon-hohl-stein.net/

Martin Jeutner
Leiter Unternehmenskommunikation

 

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