Ein Besuch – keine Kontrolle

Arbeiten im Grünen: Visitation im April in Heilbrunn

Die Visitationen in der Prignitz/Ostprignitz-Ruppin und in der Uckermark 2018

Reden von Angesicht zu Angesicht, sehen, was vor Ort ist und hören, wo es hingehen soll – die Visitationen in zwei der fünf Stephanus-Regionen haben auf allen Seiten für neue Erkenntnisse gesorgt. Die Vorstände, Stabsstellen und Geschäftsbereichsleitungen sowie Gesamtmitarbeitervertretungen waren dabei, als die Visitationen im April und November stattfanden. Jeweils drei Tage ganz nah am Puls, der die Stephanus-Stiftung ausmacht – dort, wo die Arbeit an und mit den Menschen getan wird.

Besucht wurden nicht nur alle Kindereinrichtungen, Werkstätten, Wohnangebote und Beratungsstellen - es wurde vor Ort auch möglichst mit vielen verschiedenen Menschen und Gremien gesprochen, um ein umfassenden Eindruck zu bekommen. So kamen neben den Leitungen auch Bewohnerschafts- oder Werkstatträte zu Wort, genauso wie Mitarbeitende und Mitarbeitervertretungen. Manches konnte sofort vor Ort geklärt werden, andere Themen wurden mitgenommen und anschließend überlegt, welche Lösungen gefunden werden können.

Damit die Visitationen nicht im Sand verlaufen, sind diese Gespräche festgehalten und, wo es ging, mit Verantwortlichkeiten versehen worden. In Protokollen und Visitationsbescheiden, die den Einrichtungen, Leitungen und Gremien zugestellt wurden oder noch zugestellt werden, tauchen große und kleinere Themen auf, die gebündelt und in Angriff genommen wurden. Manches wartet aber auch noch auf eine Idee oder jemanden, der es anpackt.

Insgesamt haben beide Visitationen eins gezeigt: Die Arbeit vor Ort findet unter ganz unterschiedlichen Bedingungen statt. Manche Fragestellungen, wie der Informationsfluss oder der Fachkräftemangel, finden sich überall und gewinnen damit an Gewicht. Aber auch einzigartige Fragestellungen an einem Ort verdienen Beachtung. Neben allem, was besser werden kann und muss, gab es auch viel Schönes zu entdecken: Gute Arbeit, Menschen, die mit Herzblut bei der Sache sind und andere, die sich genau deshalb wohlfühlen. Typisch Stephanus.

Esther Hoffmann,
Unternehmenskommunikation

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