Teilhabe und Begegnung im Quartier

Das neue Nachbarschaftszentrum in Berlin-Friedrichshagen

Erstes Nachbarschaftszentrum der Stephanaus-Stiftung in Friedrichshagen

Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) eröffnet die Stephanus-Stiftung am 28. Januar 2019 ein Nachbarschaftszentrum im historischen Rathaus in Berlin-Friedrichshagen. Es versteht sich als eine erste Kontakt-und Anlaufstelle für Menschen, die alltagsnahe Beratung und Begleitung in verschiedenen Lebenslagen benötigen und suchen. Für geflüchtete Menschen, junge oder alleinerziehende Familien sowie Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren gibt es verschiedene Unterstützungs- und Begegnungsangebote. Darüber hinaus werden Rat- und Hilfesuchende an kooperierende Fachdienste weiter vermittelt. Das Projekt verantwortet der Geschäftsbereich Migration und Integration der Stephanus-Stiftung. Die Finanzierung ist für drei Jahre durch das Deutsche Hilfswerk gesichert.

 

 

Datum:         28. Januar 2019 um 17 Uhr
Ort:              Ratssaal des Historischen Rathauses an der Bölschestraße 87, 12587 Berlin
Kontakt:      Julia Morais, Leiterin Geschäftsbereich Migration & Integration, 030 96 24 92 94


„Es ist unser Ziel, den Menschen im Kiez Hilfe und Unterstützung in speziellen Lebenslagen zu ermöglichen“, sagt Julia Morais, Leiterin des Geschäftsbereichs Migration & Integration in der Stephanus-Stiftung. Geflüchtete Menschen können z.B. ehrenamtlich geführte Deutschsprachkurse belegen. Darüber hinaus erhalten sie Unterstützung bei der Suche nach einer Arbeitsstelle oder Wohnung. Junge Familien mit Kleinkindern können sich u.a. bei Stillgruppen, zur Babymassage oder anderen Elternveranstaltungen treffen. Niedrigschwellige Beratungsangebote zu Leistungsansprüchen, Erziehungsproblemen oder Kitasuche sind in Vorbereitung. Für ehrenamtlich Engagierte wird es weiterhin Fortbildungsangebote geben.

„Wir bauen das nachbarschaftliche Netzwerk von ehrenamtlichen und professionellen Hilfestrukturen weiter aus“, erläutert Julia Morais. Vorhandene Angebote werden fortgeführt, neue Angebote entwickelt und miteinander abgestimmt, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Fehlende soziale oder familiäre Strukturen fängt das Netzwerk auf, ermöglicht soziale Teilhabe und vermeidet Isolation.
 
„In Friedrichshagen gibt es jetzt einen Ort, der für alle Menschen im Quartier offen ist und von ihnen mitgestaltet werden kann“, freut sich Julia Morais. Auch Kooperations- und Netzwerkpartner nutzen die Räume, um ergänzende Angebote zu schaffen (z.B. der Verein BürgerRathaus Friedrichshagen). Das Stephanus Nachbarschaftszentrum im früheren Rathaus ist barrierefrei und liegt verkehrsgünstig an der Bölschestraße. Es wird geleitet von Mitarbeiterin Katja Schurig. Sie verfügt über exzellente mehrjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten und ehrenamtlich Engagierten.

Die Stephanus-Stiftung ist eine gemeinnützige diakonische Stiftung mit Sitz in Berlin. Für über 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sie eine verlässliche Arbeitgeberin. Sie ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz. Der Geschäftsbereich Migration & Integration verantwortet Gemeinschaftsunterkünfte sowie Beratungs- und Fortbildungsangebote für geflüchtete Menschen in Berlin und Brandenburg. Rund 50 hauptamtliche Mitarbeitende sowie Ehrenamtliche sind in diesen Einrichtungen für über 1.200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene tätig.
Weitere Informationen finden Sie unter www.stephanus.org.

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