Ihre Zukunft im Pflegeberuf - Ausbildung in der Stephanus-Stiftung

Jennifer Stammberger

„Engel“, hilfsbereit, liebevoll, auf mich ist Verlass, wissbegierig, mir geht’s um das Menschliche

 

Ich bin 22 Jahre alt und schon insgesamt 5 Jahre im Ernst-Berendt-Haus.

Interview

Was für ein Typ sind Sie?

    Ich hatte ja auch ein paar Vorurteile gegenüber der Altenpflege. Und dann habe ich einmal auf den Rat meiner Oma gehört: „Schnupper da einfach mal rein, du wirst sehen, es ist wirklich sehr schön.“ Und dann hat mir mein erster Arbeitstag gleich auf Anhieb gefallen. Mir haben die Menschen gefallen, mir haben die Bewohner gefallen. Es war alles sehr schön. Anfangs war ich zwar noch etwas schüchtern, aber die Arbeit hat mich so gepusht und aufgebaut. Dadurch bin ich ein noch offenerer und selbstbewussterer Mensch geworden. Ich liebe es, mit den Menschen zusammenzuarbeiten, egal ob Bewohner oder Kollegium. Ich bin sehr liebevoll, höre gern zu und habe bisher nur positives Feedback bekommen, was mein Verhalten gegenüber den Bewohnern, als auch den Kollegen gegenüber angeht. Ich fühle mich total wohl hier, schon die ganzen fünf Jahre und kann mir auch nicht vorstellen, woanders hinzugehen. Hier fühle ich mich am wohlsten.

    Auch die Leitung hört gern zu. Wenn man Probleme hat, kann man zu ihnen gehen. Auch wenn man private Probleme hat, kann man mit ihnen darüber reden. Das finde ich schön.

    Ich arbeite gern mit Menschen zusammen, bin generell nicht so der Bürotyp und brauche Bewegung. Meine Chefin hat letztens zu mir gesagt, dass ich ein Engel bin. Weil ich in Notsituationen gerne auch mal einspringe. Also auf mich ist schon Verlass.

    Und ich war immer wissbegierig und neugierig auf alles, was mit Pflege zu tun hat.

Was sind deine Hobbies?

     Ich kann wirklich gut zeichnen, und wenn mich jemand fragt, ob ich ihm ein Porträt mache oder etwas an die Wand zeichne, dann mache ich das. Ich habe da einfach ein Talent.

Warum Altenpflege?

    Meine Oma hat ihre gesamte Laufbahn in der Altenpflege verbracht, und da hat sie mir das geraten und mich in die Richtung geschubst. Es ist ja ein Beruf mit Zukunft. Alte Leute gibt es immer. Aber ohne diesen Schubs wäre ich niemals in diese Richtung gegangen, weil ich so schüchtern war. Aber es hat mir gleich auf Anhieb gut gefallen.

    Früher hatte ich Bedenken wegen der Körperhygiene, das war immer mein Hauptaugenmerk. Aber ich habe gleich gemerkt, dass das überhaupt nicht so schlimm ist, und der Mensch kann dafür nichts und ist auf Hilfe angewiesen. Das habe ich mir immer vor Augen geführt. Ihnen ist es ja auch unangenehm. Man sollte es dann respektieren, wie es ist.

    Ich wurde am ersten Arbeitstag auch gleich ins kalte Wasser geschmissen, das fand ich auch schön und ich denke gern daran zurück. Da habe ich auch mit Rückenwaschen angefangen und mit Intimhygiene. Ich wurde zwar vorher gefragt, ob ich mir das zutraue. Aber ich habe gesagt, ja, mach ich.

Warum sollte man in die Altenpflege empfehlen?

    Ich kann es nur empfehlen. Es geht ja auch nicht nur um die Pflege, es geht ja auch um das Menschliche. Du kannst mit den Menschen reden, lachen, Spaß haben. Das Drumherum sehen viele nicht. Es ist natürlich auch nicht leicht, aber in welchem Beruf ist das schon so?!

Was ist das Besondere am Haus?

    Das Ernst-Berend-Haus hat mich immer etwas angezogen, ich fand es immer sehr schön, auch das Gelände. Und dann bin da einfach mal spontan hingegangen und habe mich nach einem Probearbeiten erkundigt.

Was ist das Besondere an der Ausbildung?

    Wie man fachmännisch mit den Bewohnern umgeht, wie man in Notsituationen handelt. Es ist auch für mich privat sehr hilfreich, es gibt Rechtsunterricht oder Medizin, Anatomie. Das kann man auch im Privaten ganz gut anwenden, wenn jemand was hat.

     

 

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