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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Bad Freienwalde

Aus Anlass des „Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ fand am 7. Mai 2019 in Bad Freienwalde eine gemeinsame Veranstaltung von Initiativen, Schulen und Stephanus-Stiftung statt. Ein Demonstrationszug führte von den Stephanus-Werkstätten in der Beethovenstraße zum Marktplatz Bad Freienwalde. Dort gestalteten die Stephanus-Stiftung mit regionalen Schulen und Initiativen ein künstlerisches Fest mit verschiedenen Präsentationen, Gesprächen und kreativen Angeboten. Ziel der Aktion: Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Bad Freienwalde aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.

Verantwortung teilen, Fragen stellen und diskutieren, Ideen entwickeln und Spaß miteinander haben. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder viele regionale Partner am Aktionstag: unter anderem die Midria e.V. Band aus Strausberg, die Trommelgruppe der Käthe-Kollwitz-Grundschule, die Oberschule Erna und Kurt Kretschmann, die Laurentiusschule, der Zirkus des Familienentlastenden Dienstes, die Stiftung SPI sowie Politikerinnen und Politiker aus der Region, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Marco Büchel und Bürgermeister Ralf Lehmann. Im Stephanus-Treffpunkt eröffnete an diesem Tag eine Ausstellung „MOL FÜR ALLE“, Inklusion in Märkisch-Oderland.

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 24 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.

Martin Jeutner
Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation

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