Inklusion bei Stephanus bedeutet: Nächstenliebe

Jahresempfang in der Uckermark

Bei den regionalen Jahresempfängen treffen sich Führungskräfte von Stephanus auch mit Spitzenpolitikern aus der Region. V.l.n.r.: Bundestagsabgeordneter Jens Köppen (CDU), Stephanus-Regionalbeauftragte Sylvia Werth, Stephanus-Vorstand Torsten Silberbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Stefan Zierke (SPD).

Jahresempfang der Stephanus-Stiftung in der Uckermark.

In ihrem 140. Jubiläumsjahr lud die Stephanus-Stiftung am 4. Mai 2018 zum Jahresempfang Uckermark nach Petersdorf (nahe Templin) ein. Zu den rund 100 geladenen Gästen aus regionaler Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Diakonie und Kirche zählten unter anderem der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Stefan Zierke (SPD), der Bundestagsabgeordnete Jens Köppen (CDU) sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region und die zukünftige Landrätin der Uckermark Karina Dörk (CDU).

Nach Begrüßung der Gäste durch die Regionalbeauftragte der Stephanus-Stiftung Sylvia Werth, sprach Staatssekretär Stefan Zierke zum Thema „Inklusion im ländlichen Raum“. Die aus seiner Sicht größten Herausforderungen dabei sieht Zierke in der fehlenden Infrastruktur und Digitalisierung des Landkreises Uckermark. Er sei der Auffassung, dass die Digitalisierung dort besser funktionieren müsse als im urbanen Raum.

Die Infrastruktur wäre unbedingt verbesserungswürdig. Politisch sei vereinbart, dass bis zum Jahr 2021 in der Uckermark die öffentlichen Verkehrsmittel barrierefrei zugänglich sein sollen, allerdings bezweifelte Zierke die Umsetzung. Sein Vorschlag: „Der urbane Raum müsste die ländlichen Regionen finanziell mehr unterstützen.“ Ärzte und Pflegepersonal werden gebraucht. Aber die müssten eben auch zu ihren Patienten kommen - und andersherum. Was die ländlichen Regionen den urbanen Regionen allerdings voraus hätten, sei der Wert der Gemeinschaft. „Hier in der Uckermark unterstützen und helfen sich die Menschen noch gegenseitig“, sagte Stefan Zierke, der auch als SPD-Abgeordneter die Interessen der Region im Deutschen Bundestag vertritt. Staatssekretär Zierke bedankte sich beim Vorstand, den Mitarbeitenden und Kooperationspartnern der Stephanus-Stiftung für deren ausgezeichnete Arbeit in der Uckermark.

Pastor Torsten Silberbach, Vorstandsvorsitzender der Stephanus-Stiftung, nahm den Faden seines Vorredners auf und erläuterte in kurzen Worten, was Inklusion für die Stephanus-Stiftung bedeutet: „Unter der Begrifflichkeit Inklusion verstehen viele ganz verschiedene Aspekte. Für uns bedeutet Inklusion einfach nur Nächstenliebe.“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Köppen nahm die Stephanus-Jahresbotschaft „Alles Liebe“ auf und ging in seinem Grußwort auf das verlässliche Engagement der Stiftung für die Menschen ein. Dabei würdigte Köppen die Arbeit der Mitarbeitenden und wünschte ihnen für die kommenden Aufgaben „alles Liebe“.

Im Anschluss an die „offiziellen Worte“ konnten sich die Gäste bei herrlichstem Sonnenschein untereinander austauschen, neue Kontakte knüpfen und Netzwerke pflegen. Für die musikalische Untermalung des gesamten Empfangs sorgte die Lehrer-Band der Waldhofschule Templin „Lehrgut“.

Der Jahresempfang fand in diesem Jahr in der „Integrativen Wohngruppe Kleine Lebensbrücke“ in Petersdorf statt. Dort haben acht Kinder und Jugendliche ein geschütztes Zuhause, wenn sie vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern wohnen können.

Mit ihren Tochtergesellschaften verantwortet die gemeinnützige Stephanus-Stiftung an 17 Standorten in der Uckermark unter anderem Angebote für Kinder und Jugendliche in problematischen Lebensumständen. Darüber hinaus unterhält sie Einrichtungen für Kindergarten- und Schulkinder, für Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung sowie für pflegebedürftige ältere Menschen. Nahezu 1200 Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen in diesen Einrichtungen soziale Leistungen in Anspruch. Für rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Stephanus-Stiftung eine verlässliche Arbeitgeberin in der Region. 

Als Mitglied der Diakonie Deutschland ist die Stephanus-Stiftung in Berlin und Brandenburg für rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 60 Auszubildende eine verlässliche Arbeitgeberin.

Caroline Marchot
Referentin Unternehmenskommunikation

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