Ein Jahr danach.

Die Notunterkunft der Stephanus-Stiftung schloss am 16.08.2016 ihre Türen. Ein Grund zum Feiern!

„Geh mit der Zeit, aber komme von Zeit zu Zeit zurück.“ (Johann Gottfried Seume)

Am 16.08.2017 trafen sich ehemalige Bewohner_innen und Helfer_innen der Notunterkunft Friedrichshagen um gemeinsam an den Ort zurückzukehren, welcher fast 9 Monate ihr Zuhause und ihre Wirkungsstätte war.

Ein Jahr war es her, dass die Notunterkunft in der Turnhalle der Ahorn-Grundschule vom Senat geschlossen wurde und alle Bewohner_innen in andere Unterkünfte ziehen mussten. Damals mit einem lachenden und weinenden Auge.
Froh, dass nun endlich ein eigener Wohnbereich in Aussicht stand und ein weiterer Schritt auf dem langen Weg des Ankommens getan war und traurig darüber, viele der entstanden sozialen Kontakte zurück lassen zu müssen.

Ein Jahr danach feierten alle nun ein großes Wiedersehen. Bei mitgebrachten Speisen und Getränken und mit Unterstützung der Anlaufstelle für Bildung, Arbeit und Begegnung wurde direkt vor der Turnhalle ein Picknick veranstaltet. Viel gab es zu reden und zu erzählen.

„Wie läuft der Sprachkurs und die Schule?“
„Was macht deine Ausbildung?“
„Was, ihr habt jetzt endlich eine Wohnung?“

Schnell wurde klar, dass in diesem einen Jahr sehr viel geschehen war und dass es fast allen unserer Gäste gelungen ist, einen ganz persönlichen und individuellen Weg einzuschlagen. Ob der abgeschlossene Sprachkurs, die begonnene Ausbildung, der Übergang von einer Willkommensklasse in die Regelklasse oder das Praktikum. Viel hat sich getan und es war eine Freude, all diese vielen kleinen oder großen Fortschritte und Erfolge und vor allem das damit verbundene Glück wahrzunehmen.

Wir freuen uns sehr auf das nächste Jahr!

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