Gesundheitsförderung bei Stephanus

Physiotherapeutin Uta Rauch behandelte im letzten Jahr in der Physiotherapie der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem „GesundheitsTicket“.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gesund sind, fühlen sich besser. Deshalb nehmen Arbeitgeber bei diesem Thema ihre Verantwortung immer stärker wahr. Auch die Stephanus-Stiftung hat bereits 2013 das Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ aufgelegt.

Seit dem letzten Jahr unterstützt die Stephanus-Stiftung ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, die persönliche Gesundheit individuell zu fördern. Mit dem „GesundheitsTicket“ haben Kolleginnen und Kollegen aller Einrichtungen und Dienste die Möglichkeit, sehr konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Anspruch zu nehmen. Das „GesundheitsTicket“ hat einen Wert von 80 Euro, das die Stephanus-Stiftung bezahlt.

Das gemeinnützige Unternehmen stellt für die betriebliche Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einen Gesamtbetrag von nahezu 285.000 Euro bereit. Für Stiftungsvorstand Harald Thiel ist das eine sinnvolle und wichtige Ausgabe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das größte Kapital der Stephanus-Stiftung“, sagt Harald Thiel. „Wir müssen daran arbeiten, durch weitere Sozialleistungen noch mehr in das Umfeld unserer Mitarbeitenden investieren zu können.“

„Das betriebliche ‚GesundheitsTicket‘ ist eine sehr persönliche Sache“, erläutert Carola Rätz. Als Personalentwicklerin in der Stephanus-Stiftung steuert sie das Projekt. „Bundesweit können die Kolleginnen und Kollegen bei allen Gesundheitsdienstleistern des Deutschen Netzwerkes für betriebliche Gesundheitsvorsorge die Vorsorgeleistungen selbst bestimmen und mit dem ‚GesundheitsTicket‘ bezahlen.“ Dazu gibt es wohnortnahe Angebote verschiedener Gesundheitspartner.

Die findet man auf der Internetseite www.stephanus.gesundheitsticket.de. Hier sind je nach Region die Angebote aufgelistet. Zum Beispiel: Neue Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Massage am Arbeitsplatz oder physiotherapeutische Betreuung am Arbeitsplatz, darüber hinaus präventives Herz-Kreislauf-Training – Kardiotraining, Autogenes Training oder auch Hatha Yoga für den Rücken. Die Buchung und der Kontakt zu den Angeboten gehen direkt und schnell über die Internetseite. „Hilfreich ist es, wenn sich Kolleginnen und Kollegen mehrerer Einrichtungen in den Regionen untereinander vernetzen“, sagt Carola Rätz. So würden weitere Angebote möglich, falls die Anmeldungen in einem Haus nicht ausreichen.

Es gibt jedoch einige Leistungen, die nicht mit dem „GesundheitsTicket“ bezahlt werden können. Zum Beispiel: Mitgliedsbeiträge von Fitnessstudios und Sportvereinen, Eintritte für Schwimmhallen oder therapeutische Maßnahmen wie Rehasport oder Rezeptzuzahlungen. Im letzten Jahr nutzten rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das betriebliche „GesundheitsTicket“, so zum Beispiel Michaela Schwanebeck in Templin. An einem Bildschirmarbeitsplatz ist die junge Frau im Familienentlastenden Dienst als Verwaltungsfachkraft tätig. „Das ‚GesundheitsTicket‘ ist eine sehr gute Idee“, sagt Michaela Schwanebeck. So bekommen Mitarbeitende einen Anreiz, etwas für sich selbst zu tun. „Im letzten Jahr habe ich mein ‚GesundheitsTicket‘ für ‚klassische Massagen‘ bei einer Physiotherapie-Praxis genutzt. Dadurch habe ich mich entspannter gefühlt.“

In vielen Einrichtungen gibt es inzwischen auch Präventionskurse und Massagen. Sie werden von der Wohlfühler-Akademie organisiert. Eine Übersicht der Maßnahmen, die in den Einrichtungen stattfinden, stehen auf der Internetseite www.stephanus.gesundheitsticket.de, ganz links unter „Angebote in den Einrichtungen“.

Carola Rätz empfiehlt, gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen das „GesundheitsTicket“ über eine Sammelliste in der Einrichtung vor Ort zu bestellen. Diese Sammellisten stehen auch auf der Internetseite unter dem Button „GesundheitsTicket abholen“ ganz unten.

Sollten es Probleme bei der Abholung über diese Internetseite geben, können sich interessierte Mitarbeitende ihr „GesundheitsTicket“ 2019 auch per Post oder per E-Mail an ihre private Adresse oder an ihre Einrichtung zusenden lassen. Dazu gibt es die Telefonnummer 030 577 025 650 oder per E-Mail an stephanus-stiftung2019@gesundheitsticket.de.

Ergänzt wird die betriebliche Unterstützung der Stephanus-Stiftung durch Zuschüsse der Krankenkassen für bestimmte Präventionskurse. „Die sind jedoch von Kasse zu Kasse unterschiedlich“, erläutert Carola Rätz. Deshalb sollten sich die Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Krankenkasse über die Höhe eines Zuschusses informieren. Den Kassenzuschuss muss man zunächst selbst bezahlen. Nach Abschluss des Kurses und Übersendung der Teilnahmebestätigung an die Krankenkasse werden die anteiligen Kosten von dieser erstattet.

„Es ist schön, einen Arbeitgeber zu haben, der sich um die Gesundheit der Mitarbeiter sorgt“, resümiert Michaela Schwanebeck. Sie habe auch schon andere erlebt, die auf dieses Thema nicht so viel Wert legen.

Martin Jeutner
Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation

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