„mitunsleben“ StartUp macht Hilfe bundesweit ganz einfach

Mit Beteiligung der Stephanus-Stiftung gründete sich im November 2018 in Berlin das StartUp „mitunsleben“ aus insgesamt 16 sozialen Gesellschaften. Ziel ist es, dass bundesweit Menschen, die Assistenz, Pflege oder Unterstützung benötigen, die am besten für sie passenden Dienstleistungsangebote finden und leicht in Anspruch nehmen können.

„mitunsleben“ ist die erste Internet-Plattform, die direkt von Leistungserbringern aus der Sozialwirtschaft entwickelt und angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden: Es entstehen keine versteckten Zusatzkosten durch einen zusätzlichen Vermittler.

Cornelia Röper, Geschäftsführerin von „mitunsleben“ erklärt: „Gemeinsam mit verschiedensten Trägern der Sozialwirtschaft eine Plattform zu entwickeln und gleichzeitig agil wie ein Startup sein zu dürfen, ist ein richtungsweisender Schritt für die Branche.“ Für die Gesellschafter von „mitunsleben“ sei klar, dass dieses Angebot näher an das veränderte Online-Nutzungsverhalten von Interessenten und Kunden heranrückt. „Wir arbeiten mit Design Thinking Methoden und hören unseren Endnutzern auch beim Aufbau der Plattform schon ganz genau zu. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern ermöglicht uns vor allem den größtmöglichen Mehrwert zu kreieren“, sagt Cornelia Röper.

Auch die Stephanus-Stiftung beteiligt sich an der Entwicklung und dem Betrieb der neuen Dienstleistungsplattform. Vorstand Harald Thiel sagt: „Die Plattformökonomie wird auch im Bereich der Pflege einziehen. Da ist es gut, wenn wir uns aus dem gemeinnützigen Bereich daran gestaltend beteiligen.“

Die Plattform „mitunsleben“ ist offen für weitere Anbieter von sozialen Dienstleistungen und geht voraussichtlich ab Herbst 2019 online. Dann wird sie ein bundesweites Informations- und Vermittlungsportal für soziale und pflegerische Dienstleistungen sein. Interessenten können schnell und einfach nach spezifischen Wünschen ein passendes Angebot suchen und mögliche Angebote vergleichen. Suchende kontaktieren die mitwirkenden Dienstleister direkt und bewerten sie nachträglich. Zusätzlich bietet die Online-Plattform eine persönliche Beratung rund um die Themen Pflege und Versorgung an.

Geschäftsführerin Cornelia Röper, die gerade von Bill Gates persönlich mit dem Global Goalkeeper Award ausgezeichnet wurde, kennt sich sowohl in der IT-Landschaft als auch direkt im Aufbau großer sozial orientierter Onlineplattformen besten aus. Vor „mitunsleben“ hat sie die weltweit größte Online-Fragen-Antworten-Plattform für Geflüchtete aufgebaut.

Die GmbH arbeitet im Sinne des Endnutzers und soll auf der Ebene der Gesellschafter in gemeinnütziger Hand sein und bleiben. Es wird ein gemeinwohlorientierter Ansatz verfolgt, der durch die Ausrichtung des Angebots auf die Kunden und Nutzer erreicht werden soll. Dies ist so auch in der GmbH Satzung festgehalten.

Martin Jeutner
Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation

Im Kasten:
Weitere Gesellschafter sind:

Diako Thüringen gGmbH
Diakonie Michaelshoven e.V.
Die Zieglerschen e.V. – Wilhelmsdorfer Werke evangelischer Diakonie
Evangelische Altenhilfe St. Georgen gGmbH
Johannes-Diakonie Mosbach
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Karlshöhe Ludwigsburg
Paulinenpflege Winnenden e.V.
Samariterstiftung Nürtingen
Sonnenhof e.V.
Stephanus-Stiftung
Stiftung Bruderhaus Diakonie
Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin
Stiftung Liebenau
Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V.

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