Geschäftsbereichsleiterin Sabine Sickau (li.) mit Kersten Höft

Neuer Einrichtungsleiter im Seniorenzentrum Brüssow

Seit dem 1. Juni 2020 leitet Kersten Höft das Haus am See in Brüssow, einer Wohn- und Pflegeeinrichtung der Stephanus-Stiftung im Landkreis Uckermark.

Kersten Höft (Jahrgang 1984) ist bereits seit über 14 Jahren für die Stephanus-Stiftung tätig. Als examinierter Altenpfleger arbeitete er zunächst im Bereich der Eingliederungshilfe auf dem Waldhof in Templin. Insbesondere kümmerte er sich dort um ältergewordene sowie pflegebedürftige Menschen mit Behinderung.

Während dieser Zeit absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium zum Gesundheits- und Pflegemanager an der „Akkon Hochschule“ in Berlin. Anschließend sammelte Kersten Höft praktische Leitungserfahrungen im Trainee-Programm der Stephanus Wohnen und Pflege.

„Bei einer Hospitation lernte ich hier in Brüssow eine Einrichtung mit engagierten und fachlich versierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kennen, die eine würdevolle und emphatische Pflege leisten“, sagt Kersten Höft. Als ehrenamtlicher Hospizhelfer freue es ihn besonders, dass es dort eine gute palliative Versorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner gibt.

Für die neue Aufgabe hat sich Höft mehrere Ziele gesetzt: Er möchte Bewährtes weiter fördern, angefangene Vorhaben und Projekte weiterführen, jedoch auch neue Projekte sowie Prozesse anstoßen und diese mit dem bestehenden Team gemeinsam entwickeln.

Kersten Höft beschreibt sich selbst als kritischen Denker und wünscht sich von seinem neuen Team ein ehrliches sowie offenes Feedback zu den Projekten und Entwicklungen in der Einrichtung. Seiner Meinung nach wird es nur gemeinsam möglich sein, die Einrichtung weiterhin so erfolgreich voranzubringen. Somit freue er sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Das Haus am See bietet Platz für 60 pflegebedürftige Personen und hält auch Kurzzeitpflege bereit. Darüber hinaus stehen 13 seniorengerechte Appartements auf dem Gelände zur Verfügung. 

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

 

Frühe Hilfen in Brüssow unter neuer Verantwortung

Die „Frühen Hilfen“ in Brüssow haben ein neues Gesicht: Seit dem 1. Mai 2020 arbeitet Jenny Stelte in dieser Aufgabe für die Stephanus-Stiftung. Die staatlich anerkannte Erzieherin berät Familien, Kindertagesstätten und kümmert sich um Eltern-Kind-Gruppen.

Die „Frühen Hilfen“ sind ein Netzwerk von regionalen und lokalen Hilfeangeboten für Familien, um eine frühzeitige und nachhaltige Verbesserung von Entwicklungsmöglichkeiten zu organisieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder. Sie sollen gesund und beschützt aufwachsen. Auch ihre Rechte auf Förderung und Teilhabe zu sichern, gehört zu den Aufgaben der „Frühen Hilfen“.

Dabei arbeitet Jenny Stelte mit verschiedenen Partnern, wie Hebammen, Tagesmüttern, Kitas, Schulen sowie Beratungsstellen, Ärzten und Ämtern zusammen.

Jenny Stelte ist eine versierte Erzieherin, die bereits mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen sowie unterschiedlich ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen arbeitete. Ihre Berufserfahrung umfasst die stationäre sozialtherapeutische Kinder- und Jugendhilfe, Einzelfallhilfen, Verselbstständigungsgruppen sowie die Arbeit im Kindernotdienst.

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

Vom Koordinator zum Leiter

Seit dem 1. Juni 2020 leitet Ingmar Bechstein (geb. 1985) die Wohneinrichtungen „Heinrich-Grüber-Haus“ und „Gustav-Zietlow-Haus“ auf dem Waldhof Templin. 

Nach Zivildienst und Aufkündigung des begonnenen Elektronikstudiums absolvierte er ein Jahrespraktikum im elementarpädagogischen Bereich einer Waldorf-Kita in Dresden. Parallel wirkte er beim Familienentlastenden Dienst der Lebenshilfe e.V. mit und betreute in diesem Rahmen ein schwer-mehrfach behindertes Kind. 

An der TU Chemnitz studierte Bechstein Pädagogik und beendete das Studium im Frühjahr 2011. Anschließend zog er nach Berlin und arbeitete in einer Kita in freier Trägerschaft als Integrationserzieher und stellvertretende Leitung. Parallel begleitete und moderierte Bechstein trägerübergreifend die internen Evaluationen der Einrichtungen. 

2018 verlagerte Ingmar Bechstein seinen Lebensmittelpunkt in die Uckermark. Hier wurde ihm im Oktober selben Jahres die Aufgabe als „Koordinator 3te Räume“ am Standort Waldhof übertragen. Dabei ging es um die örtliche geschäftsbereichsübergreifende Kommunikation sowie die Mitentwicklung von Angeboten für intensiv betreute Menschen. 

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

 

Neu in Friedrichshagen: Soziokulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum für Frauen

Ute Jaroß leitet seit April das neue Beratungs- und Begegnungszentrum für Frauen und Mädchen im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen (BerlinKöpenick). Zuvor war sie vier Jahre leitend in der stationären Jugendhilfe tätig. Dort arbeitete sie insbesondere mit der Zielgruppe geflüchteter unbegleiteter Minderjähriger.

Im Nachbarschaftszentrum können Frauen und Mädchen verschiedene Beratungs-, Gesprächs- und Hilfsangebote sowie nach der Coronakrise auch Freizeitangebote wahrnehmen. Unterstützung erhalten sie bei Gesundheitsthemen, psychischen Problemen, häuslicher Gewalt oderberuflicher Neu- und Umorientierung. „Frauen und Mädchen zu einem starken Selbstvertrauern, Selbstbewusstsein und politischer Handlungsfähigkeit zu unterstützen und zu bestärken, ist mir schon immer ein sehr wichtiges Anliegen!“ erklärt Ute Jaroß zu ihrem Arbeitsethos. Derzeit bietet sie dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr eine Akutsprechstunde an, um auch unter den aktuellen Umständen bei Problemen Unterstützung anbieten zu können.

Das Frauenzentrum ist ein Teil des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen in Trägerschaft der Stephanus-Stiftung. Finanziell gefördert wird es durch Mittel des Bezirksamts Köpenick.

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

 

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