Alles ist möglich! Gerade in schwierigen Zeiten

Fotoquelle: Archiv Stephanus

In allen Stephanus-Einrichtungen erfreuten sich Bewohnerinnen und Bewohner an den musikalischen Darbietungen von Künstlern. Hier am Weinbergsweg Berlin-Mitte.

Krisen schreiben ihre eigenen Geschichten. So erleben auch wir das in der Stephanus-Stiftung seit mehreren Wochen und Monaten. Doch dieses Virus hat auch viel Positives ausgelöst. Ganz viele Menschen sind mit den zusätzlichen Herausforderungen über sich hinaus gewachsen. In dieser Rundschau möchten wir über einige von ihnen berichten.

Krisen schreiben ihre eigenen Geschichten. So erleben auch wir das in der Stephanus-Stiftung seit mehreren Wochen und Monaten. In dieser Zeit habe ich viel mehr Kolleginnen und Kollegen bei Stephanus kennengelernt als sonst. Denn dieses Virus hat, ich muss es sagen, auch sehr viel Positives ausgelöst. Ganz viele Menschen sind mit den zusätzlichen Herausforderungen über sich hinaus gewachsen. In dieser Ausgabe der Rundschau möchten wir über einige von ihnen berichten.

Es sind kleine Geschichten, die aber ein großes Ganzes zeigen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stephanus-Stiftung haben die Coronakrise bisher richtig gut bewältigt. Insbesondere auch in den drei Einrichtungen, in denen Menschen durch das Coronavirus erkrankten.

Im Elisabeth Diakoniewerk Niederschönhausen (Berlin-Pankow) und im Haus Müggelspree (Berlin-Köpenick) wurden in den Tagen um das Osterfest die ersten Erkrankungen festgestellt. Sehr umsichtig und professionell konnte die Ausbreitung eingegrenzt werden. In der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen in Berlin-Buch kam es zu Pfingsten zu mehreren Erkrankungen. Das hat die Kolleginnen und Kollegen dort noch zusätzlich herausgefordert, da diese Einrichtung nur bis zum 31. Mai in unserer Verantwortung war.

Besonders schön erlebten wir die Unterstützung von Menschen, die sich in dieser schwierigen Zeit für andere engagierten. Das war zum Beispiel ein Unternehmer, der Desinfektionsmittel herstellte und spendete. Oder auch andere Menschen, die anfingen Mund-Nasenschutz-Masken zu nähen, um sie dann unseren Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Nicht zu vergessen die vielen Musikerinnen und Musiker, die sich auf den Weg zu uns machten. Ihnen geht es ja in dieser Zeit besonders schlecht. Unter freiem Himmel gaben sie zahlreiche Konzerte und erfreuten die Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenzentren, die ja wochenlang keinen Besuch bekommen konnten.

Neben allen zusätzlichen Belastungen, die uns das Virus privat und beruflich brachte, die Geschichten der Menschen berühren und machen Hoffnung. Denn in solchen Zeiten ist offensichtlich „alles möglich“. 

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

 

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