Schutz für das Gesicht

Werkstattleiter Roman Bourwieg mit einem Schutzvisier aus den Werkstätten Bad Freienwalde.

Weil die Beschaffung von Schutzmitteln in den letzten Wochen sehr problematisch war, haben die Kolleginnen und Kollegen in den Stephanus-Werkstätten tief in ihre „Kreativkiste“ gegriffen, zum Beispiel in Kyritz. In der Näherei dort wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere tausend Mund-Nasen-Schutzmasken hergestellt, die nicht nur in Stephanus-Einrichtungen sehr willkommen waren. Auch regionale Rettungsdienste und die Feuerwehr waren dankbare Abnehmer.

Sonst werden in Kyritz und Neuruppin eher Taschen oder Westen genäht. Nun aber leerten sich die Lagerbestände aus Stoffresten sehr schnell und fanden eine neue Bestimmung.

Schutzvisiere aus Plexiglas entwickelten und produzierten die Bad Freienwalder und Berliner Werkstätten. In Bad Freienwalde dienten auch Schirmmützen für eine Neuentwicklung (siehe Foto).

All diese Arbeiten erledigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend ohne die Beschäftigten. Denn diese durften nur im Rahmen einer „Notbetreuung“ die Werkstätten besuchen. Was für die allermeisten ziemlich schwierig war. Gleichzeitig versuchten die Werkstätten, die anstehenden Produktionsaufträge externer Kunden weiter zu bearbeiten. Denn diese erwarteten auch in Krisenzeiten die vereinbarten Leistungen. 
 

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

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