Umzug mit Abstand

Die Arbeiten an den Außenanlagen sind in den letzten Zügen.

Wie geplant, fand der Umzug der zentralen Dienste in das neue Bürogebäude an der Pistoriusstraße am 24. und 25. April statt.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und den damit gebotenen Abstandsregelungen konnten in der ersten Etappe nicht alle Mitarbeitenden ihre neuen Arbeitsplätze beziehen. Das betraf die Stephanus Services Gesellschaft, die Geschäftsbereiche sowie die Kolleginnen und Kollegen des Bereichs Personal und der Marketingkommunikation. Von den vorgesehenen 136 Kolleginnen und Kollegen zogen bisher 70 um: der gesamte Controllingbereich, die Mitarbeitenden des Facility Managements, das Rechnungswesen, der Bereich Recruiting-Arbeitgebermarketing sowie der Vorstand mit seinen Stabsstellen.

„Um die Vorgaben der Eindämmungsverordnung einzuhalten, haben wir einen „Corona-Sitzplan“ entwickelt“, erläutert Ole Roggel, Bereichsverantwortlicher Projektentwicklung und Architektur in der Stephanus-Stiftung. Demnach wurde zunächst nur jeder zweite Arbeitsplatz bezogen. 

Das außergewöhnliche Bürogebäude wartet mit einer ganzen Reihe zeitgemäßen Annehmlichkeiten auf. Das Mobiliar ist für die entstanden Gruppeneinheiten und Teile der Büros neu angeschafft, unter anderem mit höhenverstellbaren Schreibtischen. Im ganzen Gebäude gibt es WLAN für die Mitarbeitenden und für Gäste. Die meisten Büros sind großräumig transparent mit mehreren Arbeitsplätzen und verglasten Türen konzipiert. 

Für Besprechungen mit unterschiedlicher Personenanzahl stehen zahlreiche Räume verschiedener Größe zur Verfügung. Für sie gibt es Corona-bedingt im Moment noch eingrenzende Nutzungsbestimmungen, die den Anforderungen Rechnung tragen. Wie auch an anderen Standorten soll es in den Besprechungsräumen eine angemessene und zeitgemäße technische Ausstattung geben, so dass Videokonferenzen dauerhaft auch in Gruppen durchgeführt werden können.  

„In dieser Krise haben wir einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung getan“, freut sich Vorstand Harald Thiel. Durch neue, auch mobile Computer, flexible Arbeitsplätze und agile Projektmanagement Software soll auch das Thema Home Office weitergedacht werden. Hier war es von Vorteil, dass vor kurzem mit der Mitarbeitervertretung eine Dienstvereinbarung „Mobiles Arbeiten“ abgeschlossen wurde und auch das Projekt „modern workplace“ bereits in Vorbereitung war.

„Einen großen Schritt wird in Kürze die Personalabteilung tun“, ergänzt Harald Thiel. Hier sei nunmehr absehbar, dass die digitale Personalakte kommen wird  und dann auch Einrichtungsleitungen und Mitarbeitende Zugriff auf Personaldaten haben.

Bisher sind nicht alle Bauarbeiten im und am Gebäude abgeschlossen. So wird es noch Sonnenschutz-Lösungen an der Ostseite geben, die Arbeiten an den Außenanlagen sind noch nicht fertig sowie die Gestaltung des Empfangsbereichs im Foyer. Der neu gegründete Inklusionsbetrieb „Alles Service“ wird perspektivisch die Reinigung und weitere Dienstleistungen für alle Mitarbeitende im neuen Gebäude übernehmen. Darüber hinaus ist ein Pflanzen- und Bilderkonzept in Vorbereitung. 
„Auch wenn für uns diese Krise ein Stück weit zur Normalität geworden ist, zufriedengeben möchten wir uns damit nicht“, sagt Harald Thiel. „Ich möchte, dass wir uns wieder treffen, in gemeinsamen Gesprächen zusammenkommen können und uns nicht nur in der virtuellen Welt gegenübertreten“. 

Die Bauarbeiten für das Gebäude begannen im Sommer 2018. Kernstück war ein altes Fabrikgebäude aus den 1920er-Jahren, in der zu DDR Zeiten eine Elektrofabrik, später ein Sportstudio und diverse Gewerbebetriebe untergebracht waren. Der historische Backsteinbau wurde vollkommen entkernt und mit neuen Anbauten ergänzt.

Martin Jeutner
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation

 

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