Teilhabe ohne Barrieren

Die Stephanus gGmbH ist dem Berliner Verein RaT e.V. (Recht auf Teilhabe) als Fördermitglied beigetreten. Der Verein möchte Menschen mit Beeinträchtigung durch niedrigschwellige Informations- und Beratungsangebote unterstützen.

Dazu baut er auch einen Pool von fachkundigen Unterstützer*innen auf, die Leistungsberechtigte im Bedarfsfall rechtlich unterstützen. Hintergrund ist die wahrnehmbare Bewilligungspraxis in Berliner Stadtbezirken, die nach Auffassung des Vereins teilweise rechtswidrige Umsetzung der Vorgaben des Gesamtplanverfahrens sowie des SGB IX. Dabei hat der Verein die Sorge, dass Menschen um ihr Recht auf Teilhabe gebracht werden.

Nach Angaben des Vereins werden die höchsten Barrieren mitunter im Teilhaberecht selbst geschaffen: Die Verfahren bei der Beantragung von Teilhabeleistungen sind oft schwer zu erfassen, langwierig und undurchsichtig. Sie finden auch offen unter Nicht-Einhaltung der gesetzlichen Standards statt.  

„Elementare Rechte (beantragte Teilhabeleistungen) werden oft mit merkwürdigen und nicht nachvollziehbaren Argumenten abgelehnt“, publiziert der Verein. „Begründungen hierzu werden unter Zuhilfenahme veralteter Rechtsprechung oder gleich ganz entgegen der Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention geliefert.“

Redaktion Rundschau

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