„Spielen mit Regeln“

Claudia Tennikait-Handschuh (links) koordinierte den Auftritt der Stephanus-Stiftung beim Spielmarkt. Stefanie Krug, Lehrkraft am Oberlin-Seminar, bot mit Studierenden einige Aktionen zum Mitmachen an.

Stephanus-Stiftung und Oberlin-Seminar beim 28. Internationalen Spielmarkt in Potsdam.

Am 3. und 4. Mai 2019 fand der 28. Internationale Spielmarkt Potsdam auf der Insel Hermannswerder statt. Das ist eine besondere pädagogische Fortbildungsveranstaltung mit mehr als 150 Workshops, Vorträgen und Seminaren. Zahlreiche Messestände, Spielangebote und viele Aktionen luden in diesem Jahr wieder zur Auseinandersetzung mit einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema aus dem Bereich der Spielpädagogik ein, das 2019 „Spielen mit Regeln“ lautete. Die Stephanus-Stiftung ist seit einigen Jahren Mitveranstalterin des Spielmarktes.

In diesem Jahr kamen etwa 2.500 Gäste zum Spielmarkt: Das waren u.a. Fachkräfte, die den Markt als Fortbildung nutzten, aber auch Interessierte, die in Veranstaltungen und an den zahlreichen Marktständen pädagogisch wertvolles Spielzeug kennenlernten. Am Samstag besuchten viele Familien den Markt, die mit ihren Kindern viel Spaß hatten.

Auch die Stephanus-Stiftung stellte sich auf Hermannswerder mit einem eigenen Stand vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stephanus-Akademie (Claudia Tennikait-Handschuh und Steffen Mangold) sowie des Personalbereichs (Stefanie Finke, Diana Diterle) betreuten die Präsenz. Als Einrichtungsleiter vor Ort unterstützte Dirk Obenaus mit seinen Mitarbeitenden tatkräftig den Auf- und Abbau. Die Stephanus-Stiftung machte sich damit als Trägerin von Einrichtungen und als Arbeitgeberin einem interessierten Publikum bekannt. Dies besonders in einer Region, in der die Stiftung bisher noch nicht so stark vertreten ist.

Viele spannende Gespräche fanden statt, neue Kontakte wurden geknüpft.

Ein besonderer Anziehungspunkt war der Stephanus-Stand durch die Aktionen von Schülerinnen und Schüler des Oberlin-Seminars in Berlin-Zehlendorf. In dieser evangelischen Bildungsstätte können junge Erwachsene die Erzieherausbildung in Voll- und Teilzeit absolvieren. Darüber hinaus kann dort die Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Sozialpädagogik erworben sowie eine Berufsausbildung als Sozialassistent/in absolviert werden.

Unter dem Motto „Rhythmus und Nachhaltigkeit“ zeigten Lehrerin Nimfodora Häußler und die angehenden Sozialassistentinnen und Sozialassistenten des Oberlin-Seminars, wie man aus Haushaltsabfällen Musikinstrumente basteln kann, zum Beispiel Rasseln aus Yoghurtbechern, die dann auch am Stand gleich musikalisch, rhythmisch und lautstark ausprobiert werden konnten.

Für den Samstag hatten die Schülerinnen und Schüler, die eine Erzieherausbildung absolvieren, mit ihrer Lehrerin Stefanie Krug eine Unterwasserwelt geschaffen. Geschminkt und verkleidet als Nixen, Wassermänner und Wasserfrauen veranstalteten sie Wettspiele mit Flossen, Taucherbrillen usw. Das brachte den teilnehmenden und schaulustigen Gästen viel Spaß. Den beiden Kolleginnen sowie den Schülerinnen und Schülern sei hier herzlich gedankt.

Der nächste Spielmarkt findet am 15. und 16. Mai 2020 in Potsdam statt.

Gabriele Ost

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