Besuch der Staatsekretärin Frau Naghipour bei der Anlaufstelle für Alleinerziehende in Treptow-Köpenick

Am 1. September 2022 besuchte die Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Frau Naghipour die Projektverantwortliche der Anlaufstelle für Alleinerziehende Frau Dana Moser und die Koordinatorin des Netzwerks für Alleinerziehende in Treptow-Köpenick Frau Anja Mai. Beide senatsgeförderte Projekte befinden sich unter der Trägerschaft der Stephanus-Stiftung. Da die Anlaufstelle im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen verortet ist, fand das Austauschtreffen dort statt. Weitere Teilnehmende waren Frau Gall, Senatsverwaltung, Anett Dubsky, Landeskoordinatorin Alleinerziehende und Herr Thiel, Vorstand der Stephanus-Stiftung.

Frau Naghipour war sehr daran interessiert, den Standort kennenzulernen und Informationen über die Zusammenarbeit zwischen Anlaufstelle und Koordinierungsstelle zu erhalten. Bis Ende 2023 wird die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung und Gleichstellung zusätzlich zu den bereits bestehenden Netzwerkkoordinierungsstellen jeweils eine Anlauf- und Beratungsstelle für Alleinerziehende in allen Bezirken finanzieren.

Die Anlaufstelle für Alleinerziehende in Treptow-Köpenick mit Dana Moser besteht seit drei Jahren unter Trägerschaft der Stephanus-Stiftung und wurde bis Juli 2022 aus Fördermitteln der deutschen Fernsehlotterie finanziert. Im August übernahm die Senatsverwaltung die Finanzierung. 

Dana Moser und Anja Mai haben in den letzten zwei Jahren eng zusammengearbeitet, ein Netzwerk für Alleinerziehende gegründet und u.a. eine Fachveranstaltung und ein Sommerfest für Alleinerziehende gemeinsam mit dem Netzwerk organisiert. Vorteil einer Zusammenarbeit beider Stellen ist ein enger Austausch bezüglich der Bedarfe im Bezirk zur Entwicklung passgenauer Angebote und um wichtige Themen alleinerziehender Familien in einen familien- und gleichstellungspolitischen Fokus zu rücken.

Frau Naghipour zeigte sich sehr erfreut über die gelungene Zusammenarbeit beider Stellen und die bisher entwickelten Angebote und Veranstaltungen. Sie versprach, benannte aktuelle Herausforderungen alleinerziehender Familien, wie z.B. die anstehenden steigenden Energiekosten, präkere Wohnsituationen Alleinerziehender in Obdachlosenunterkünften und fehlende kostenfreie Rechtsberatungen in ihre Ausschüsse mitzunehmen.

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