"FIT - Friedrichshagen integriert"

Mit außerschulischen Angeboten unterstützt das Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen in der Bölschestraße Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- bzw. Fluchthintergrund bis 18 Jahre im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.

„Mit dem Projekt „FIT - Friedrichshagen integriert“ möchten wir die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen stärken und sie bei der aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unterstützen“, sagt Julia Morais, Geschäftsbereichsleiterin Migration und Integration in der Stephanus-Stiftung. „Dabei handeln wir konsequent nach dem Potenzialansatz: wir bauen auf den vorhandenen individuellen, sozialen und strukturellen Ressourcen auf und aktivieren sie gegenseitig.“Informiert wird in Einzelberatungen, bei Begleitung und Vermittlung zu lokalen Vereinen, bei gemeinsamen Projekten und Festivitäten - mit Einbezug der Familien, sowie über ergänzende Bildungs- und Förderangebote Schule und Freizeit, als auch in Gruppen. Durch die Anbindung an das Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen können die bereits dort bestehenden Kooperations- und Freiwilligen-Netzwerke sowie die Kontakte zu den Zielgruppen synergetisch genutzt werden.

Für viele Kinder und Jugendliche (insbes. mit Fluchterfahrung) ist die soziale Integration sowohl in der Schule als auch im Freizeitbereich eine Herausforderung. Es erfordert viel Eigeninitiative und Mut, sich alleine in neue Gruppen zu begeben oder neue Freizeitangebote auszuprobieren. Bei den Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung kommen ggf. Unsicherheiten in Bezug auf die deutsche Sprache, Kultur oder Verhaltensweisen hinzu. Dr. Liv Koch, Referentin im Geschäftsbereich Migration und Integration sagt: „Bedarfe bestehen vor allem bei der sozialen Integration. Aber auch bei der Förderung von Bildung, vor allem im Bereich der Lese- und Sprachkompetenz sowie bei der Freizeitgestaltung.“

„FIT - Friedrichshagen integriert“ wird koordiniert von Mitarbeiter Sebastian Grytzka. Die Finanzierung des Projekts ist für fünf Jahre durch die Aktion Mensch gesichert. Eine Auftaktveranstaltung findet im Frühjahr dieses Jahres statt.

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