Nachbarschaftszentrum wird Register-Anlaufstelle

Seit diesem Jahr können extrem rechte und diskriminierende Vorfälle in Treptow-Köpenick mit Hilfe des Nachbarschaftszentrums gemeldet werden.

Seit Anfang des Jahres können extrem rechte und diskriminierende Vorfälle im Nachbarschaftszentrum gemeldet werden. Das Team von der Stephanus-Stiftung unterstützt somit Personen, die Opfer von Anfeindungen und Übergriffen geworden sind. Die Vorfälle werden dem Register Treptow-Köpenick gemeldet. Außerdem werden die Betroffenen bei Bedarf an Opferberatungsstellen und andere Fachdienste vermittelt werden, die auch bei der polizeilichen Anzeige unterstützen können.

 

Was ist das Register?

Das Register erfasst rassistisch, antisemitisch, lbgtiq-feindlich*, antiziganistisch, extrem rechte und andere diskriminierend motivierte Vorfälle im Bezirk Treptow-Köpenick, die von Anlaufstellen und Bürger_innen im Bezirk gemeldet werden. Es ergänzt damit behördliche Statistiken zu extrem rechten Vorfällen, weil es auch Ereignisse einbezieht, die entweder nicht zur Anzeige gebracht wurden oder keine strafrechtliche Relevanz besitzen.

Weitere Informationen unter:
www.zentrum-für-demokratie.de
www.berliner-register.de

 

Warum sind wir nun eine Register-Anlaufstelle?

Ende letzten Jahres kam es vermehrt zu Berichten über diskriminierende und rassistische Vorfälle in Friedrichshagen. Daraufhin wurde im Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen zu einem Bündnis für Vielfalt und Toleranz aufgerufen. Zu dem gleichnamigen Treffen im November 2019 kamen über 30 Privatpersonen und Akteure aus dem Kiez, um sich auszutauschen und für weitere Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit zu engagieren.

 

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