Sachspenden-Annahme jetzt auch in Weißensee

Drei Frauen ordnen Kleidung, die gespendet wurde.

Ohne Hilfe geht es nicht!

Die Bereitschaft, geflüchteten Menschen aus der Ukraine mit Sachspenden zu helfen, ist weiterhin sehr groß. Die Stephanus-Werkstätten Templin haben jetzt auf dem Waldhof ein zentrales Sachspendenlager eröffnet. Dort werden Kleidung, Spielzeug, Medikamente sowie Mobiliar und Wohnungsausstattung angenommen, aufbereitet, sortiert und bedarfsgerecht bereitgehalten.

Kontakt: Stephan Eckardt, Mail: Stephan.eckardt@stephanus.org, Tel: 03987 206550

Abholung auch in Weißensee!
Immer mittwochs, in der Zeit von 9:00 Uhr und 14:00 Uhr kommt ein Fahrzeug aus Templin und nimmt Sachspenden an. Treffpunkt: hinter der Friedenskirche
„Wir sehen den Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle, wo wir Dinge annehmen und zielgerichtet dorthin geben, wo sie jetzt benötigt werden“, erläutert Thomas Zeh, Leiter der Stephanus-Werkstatt Templin.

Es könne sein, dass benötigtes Material weiterhin an die ukrainisch-polnische Grenze gefahren werde, um es örtlichen Hilfsorganisationen zu übergeben. Zunehmend zeige sich aber, dass auch zur Verfügung gestellte Wohnräume in Deutschland entsprechende Ausstattung benötigen. Deshalb können sich auf dem Waldhof auch andere Organisationen, Privatpersonen oder Hilfsinitiativen melden, die etwas benötigen oder übrig haben.

Derzeit gibt es vorwiegenden Bedarf an medizinischen Sachspenden für nächste Transporte in das Kriegsgebiet. „Jetzt benötigen die Menschen vor Ort ganz dringend Medikamente wie Antibiotika, Adrenalin, Kochsalzlösung, Grippemedikamente, Aktivkohle, Vitamine und Panthenol“, sagt Thomas Zeh. Auch Medikamente zur Behandlung von Verbrennungen, Verbandsmaterial sowie Schmerzmittel und Antipyretika sind wichtig. Darüber hinaus gibt es eine große Nachfrage an Notfalldecken, Blutdruckmessgeräten, Desinfektionsmittel/Alkohol zur Desinfektion, Filtermasken und Einwegartikel.

„Die Menschen in der Ukraine und die, die auf der Flucht sind, brauchen unsere Hilfe“, sagt Thomas Zeh. Das fängt bei Streichhölzern an und geht weiter über Batterien, Powerbanks, Taschenlampen und Kerzen. Aber auch Erste-Hilfe-Sets, Kosmetik und Kleidung für Kinder und Erwachsene sind sehr willkommen.

Da viele Tausend Menschen auch mit Lebensmitteln versorgt werden müssen, nehmen die Stephanus-Werkstätten auch haltbare Lebensmittel entgegen. Das können Konserven und Fertiggerichte sein, aber auch z. B. Energieriegel, Süßigkeiten oder Nüsse sowie Nudeln, Cerealien und Kindernahrung. Für Kinder sind Gläschen mit Nahrung, Fruchtmousse in Tuben, Maischips, Fruchtsäfte ohne Zucker sowie flüssige modifizierte Milch (servierfertig) ganz wichtig. Wer noch Einweg- oder Mehrweg-Küchenutensilien wie Geschirr und Besteck übrig hat, kann dies auch gern in der Sammelstelle auf dem Waldhof abgeben.

Wichtig sind auch Betten mit Matratzen und Bettzeug sowie Küchenausstattung und andere Einrichtungsgegenstände. Thomas Zeh geht davon aus, dass die geflüchteten Menschen kriegsbedingt länger bleiben und sich nicht nur provisorisch einrichten möchten.

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