Das „Ich-Buch“ – Biografie-Arbeit und Kommunikation

Zielgruppe: Mitarbeitende in der Altenpflege und Behindertenhilfe
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Stephanus-Akademie, Albertinenstr. 20, 13086 Berlin

Ort/Format: Stephanus-Stiftung, Albertinenstraße 20, 13086 Berlin
Präsenzseminar
Kosten: 135,- € Stephanus-Mitarbeitende / 165,- € Externe Teilnehmer*innen
Leistungen: Kaffee, Wasser, Tee, Teilnahmebescheinigung
Trainerin: Gabriele Ost, ehem. Fachschulleiterin Sozial- und Heilpädagogik, Heilerziehungs- und Altenpflege
Bei Fragen: Steffen Mangold: steffen.mangold@stephanus.org, 0170 3176 983
Anmeldung: Klicken Sie hier!

Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner können sich nicht (mehr) verbal mitteilen. Sie haben aber das Bedürfnis zu kommunizieren. Und auch für unsere Beziehung zu ihnen und unsere Arbeit ist es von Bedeutung, mehr von ihnen zu erfahren.


Das „Ich-Buch“ gibt den BewohnerInnen die Möglichkeit, Kontakt zu ihrer Umwelt aufzunehmen.. Sie tragen es möglichst immer bei sich. Sie erzählen darin in Ich-Form von ihrem Leben, so wie sie es wahrgenommen haben und erleben, und von allem, was ihnen wichtig war und ist. Neue Betreuende können anhand des „Ich-Buchs“ schnell mit ihnen ins Gespräch kommen. Sollten die BewohnerInnen nicht selbst schreiben oder erzählen können, können alle, die Zeit mit ihnen verbringen, das „Ich-Buch“ ergänzen, auch mit Bildern oder Zeichnungen – allerdings nur, wenn die „Hauptperson“ des Ich-Buchs es gestattet. Das Buch ist nie beendet.


Vieles, was wir eigentlich über die BewohnerInnen wissen sollten, steht nicht in den Dokumenten: Wie schafft es Frau T., jeden Knoten zu lösen, obwohl sie sonst so schwach ist? Weshalb springt Herr E. immer aufgeregt auf, wenn er einen bestimmten Rhythmus hört? Warum mag Frau M. keine Rosinen?
 

➢ In diesem Workshop werden wir uns in kleiner Runde praxisnah mit den inhaltlichen, gestalterischen und vor allem auch organisatorischen Aspekten der Erstellung eines Ich-Buchs beschäftigen.