Vorgestellt wurden das Pflegfachassistenzgesetz sowie das Pflegekompetenzgesetz zur Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten an Pflegefachpersonen.
Die Gesetze betrachten die Einrichtungsleiterin Petra Roth-Steiner und die Leiterin des Geschäftsbereiches Wohnen und Pflege bei Stephanus, Steffi Maron, mit gemischten Gefühlen. Das
Gesetz zur Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten und zur Weiterentwicklung der Entbürokratisierung sieht unter anderem vor, dass Pflegefachpersonen künftig mehr Handlungsfähigkeit in der
pflegerischen Versorgung erhalten. Der Fokus wird dabei auf die Schwerpunkte Diabetes, Wundversorgung und Demenz gelegt. Petra Roth-Steiner: „Das war längst fällig! Ich hoffe, dass die
neuen Regelungen tatsächlich eine Kompetenzerweiterung bedeuten, die die Qualifikation unserer Pflegefachpersonen würdigt und fachlich unnötige Umwege erspart.“
Das Pflegefachassistenzgesetz soll für Pflegefachassistent*innen und Pflegefachassistenzpersonen eine bundeseinheitliche Ausbildung schaffen. Die Ausbildungszeit wird dabei auf 18 Monate
festgesetzt. Die 27 verschiedenen, landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen werden damit abgelöst.
Steffi Maron: „Als Gastgeber für die heutigen öffentlichen Bekanntgaben der Ministerin hat es uns besonders gefreut, dass sich die Frau Warken persönlich in einem halbstündigen Gespräch unseren
aktuellen Themen und Visionen gestellt hat: Von innovativen Wohnkonzepten ohne Sektorengrenzen über die nötige Ernsthaftigkeit zum Einbezug von Ehrenamt sowie familiären und nachbarschaftlichen
Engagements bis hin zur Digitalisierung und KI in der Pflege. Lasst uns die Zukunft der Pflege gemeinsam bedarfsorientiert gestalten!“
Zum Termin kamen mehr als 20 Journalist*innen. Einige Kamerateams begleiteten die Bundesgesundheitsministerin beim Rundgang, die bei der Gelegenheit auch kurze Gespräche mit
Bewohner*innen, Mitarbeitenden und Ehrenamtliche führte.
Das Seniorenzentrum St. Elisabeth-Stift in Pankow bietet 100 Plätze für pflegebedürftige Menschen: 66 Plätze in der stationären Langzeitpflege, 22 Plätze für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze im
geschützten Bereich für Menschen mit Demenz sowie 16 Kurzzeitpflegeplätze.
Kontakt zur Pressestelle: Charlotte Biermann, Pressesprecherin
Mail: Charlotte.Biermann@stephanus.org
Mobil 0160 90 36 19 59



