07.08.2025 - Seniorenzentrum St. Elisabeth-Stift

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besucht unser St. Elisabeth-Stift

Ein Rundgang durch unser 1856 gegründetes Haus, ein Austausch mit unseren Pflegekräften, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Ehrenamtlichen plus die Vorstellung zweier gestern im Bundeskabinett verabschiedeten Gesetze – die Ministerin hatte sich für 90 Minuten viel vorgenommen.

Drei Frauen stehen in der Kappelle des St. Elisabeth-Stift und schauen nach oben.© Archiv Stephanus-Stiftung -

v. l. n. r.: Steffi Maron, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Petra Roth-Steiner

Vorgestellt wurden das Pflegfachassistenzgesetz sowie das Pflegekompetenzgesetz zur Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten an Pflegefachpersonen.


Die Gesetze betrachten die Einrichtungsleiterin Petra Roth-Steiner und die Leiterin des Geschäftsbereiches Wohnen und Pflege bei Stephanus, Steffi Maron, mit gemischten Gefühlen. Das 
Gesetz zur Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten und zur Weiterentwicklung der Entbürokratisierung sieht unter anderem vor, dass Pflegefachpersonen künftig mehr Handlungsfähigkeit in der 
pflegerischen Versorgung erhalten. Der Fokus wird dabei auf die Schwerpunkte Diabetes, Wundversorgung und Demenz gelegt. Petra Roth-Steiner: „Das war längst fällig! Ich hoffe, dass die 
neuen Regelungen tatsächlich eine Kompetenzerweiterung bedeuten, die die Qualifikation unserer Pflegefachpersonen würdigt und fachlich unnötige Umwege erspart.“
 

Das Pflegefachassistenzgesetz soll für Pflegefachassistent*innen und Pflegefachassistenzpersonen eine bundeseinheitliche Ausbildung schaffen. Die Ausbildungszeit wird dabei auf 18 Monate 
festgesetzt. Die 27 verschiedenen, landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen werden damit abgelöst.
Steffi Maron: „Als Gastgeber für die heutigen öffentlichen Bekanntgaben der Ministerin hat es uns besonders gefreut, dass sich die Frau Warken persönlich in einem halbstündigen Gespräch unseren
aktuellen Themen und Visionen gestellt hat: Von innovativen Wohnkonzepten ohne Sektorengrenzen über die nötige Ernsthaftigkeit zum Einbezug von Ehrenamt sowie familiären und nachbarschaftlichen
Engagements bis hin zur Digitalisierung und KI in der Pflege. Lasst uns die Zukunft der Pflege gemeinsam bedarfsorientiert gestalten!“
 

Zum Termin kamen mehr als 20 Journalist*innen. Einige Kamerateams begleiteten die Bundesgesundheitsministerin beim Rundgang, die bei der Gelegenheit auch kurze Gespräche mit 
Bewohner*innen, Mitarbeitenden und Ehrenamtliche führte. 
 

Das Seniorenzentrum St. Elisabeth-Stift in Pankow bietet 100 Plätze für pflegebedürftige Menschen: 66 Plätze in der stationären Langzeitpflege, 22 Plätze für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze im 
geschützten Bereich für Menschen mit Demenz sowie 16 Kurzzeitpflegeplätze. 
 

Kontakt zur Pressestelle: Charlotte Biermann, Pressesprecherin
Mail: Charlotte.Biermann@stephanus.org
Mobil 0160 90 36 19 59

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