31.08.2026

Ob du behindert wirst, habe ich gefragt?

Inklusion im Wahlkampf: Menschen mit Behinderungen diskutieren mit Berliner Spitzenpolitiker*innen

Ein Plakat zur Veranschaulichung der Veranstaltung am 08.09.2026© blaues Kamel

Berlin, 21. August 2026 – Mit der Kampagne Ob du behindert wirst, hab ich gefragt? setzt Das Blaue Kamel Inklusion in den Fokus des Wahlkampfs.

Am 8. September 2026 bringt das Trägerbündnis, zu dem auch die Stephanus-Stiftung gehört, Menschen mit Behinderung sowie Berliner Spitzenpolitiker*innen im Kesselhaus der Kulturbrauerei zusammen. Bei der größten inklusionspolitischen Wahlinformationsveranstaltung Berlins zur Abgeordnetenhauswahl stehen die politischen Fragen und Anliegen von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt.

Was tun Sie, damit es mehr bezahlbare Wohnungen ohne Barrieren gibt?

Was planen Sie, damit Menschen mit Behinderung in Berlin wirklich selbst entscheiden können, wie sie leben und welche Unterstützung sie bekommen?

Wie wird gewährleistet, dass Inklusionstaxen einfach und verlässlich zur Verfügung stehen statt nur am BER?

Bei der Wahl am 20. September 2026 werden wichtige Weichen für die Lebensbedingungen und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen gestellt.

Politik muss sich an den Fragen der Menschen mit Behinderungen messen lassen

Mit der Wahlinformationsveranstaltung möchte das Bündnis die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen stärken und ihre Anliegen im Berliner Wahlkampf sichtbar machen. „Nichts über uns ohne uns!“ ist der wichtigste Ruf der weltweiten Behindertenbewegung und meint, dass Entscheidungen niemals über die Köpfe der Betroffenen hinweg getroffen werden dürfen, sondern nur gemeinsam mit ihnen - weg von der reinen Fürsorge hin zu echter Teilhabe, Gleichberechtigung und Mitentscheidung. „Inklusion darf im Wahlkampf kein Randthema sein. Ende 2025 waren 336.005 Menschen in Berlin als schwerbehindert registriert, im Verhältnis zu Berlins Gesamteinwohnerzahl sind das 8,3 Prozent. Wer über die Zukunft dieser Stadt spricht, muss auch darüber sprechen, wie Teilhabe, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung für alle gewährleistet werden“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Stephanus-Stiftung Dr. Ellen Ueberschär.

Für die Podiumsdiskussion haben bisher zugesagt:

Elif Eralp, Die Linke
Werner Graf, Bündnis 90/Die Grünen
Steffen Krach, SPD
Claudia Wein, CDU

Inklusive Veranstaltung mit Live-Übertragung

Eine Gebärdensprachdolmetschung ist vorgesehen. Menschen mit weiteren Unterstützungsbedarfen können sich vorab beim Blauen Kamel melden, damit entsprechende Möglichkeiten geprüft werden können.

Die Veranstaltung wird moderiert von Sabrina Lorenz und Harald Pignatelli. Der Radio- und TV Sender ALEX Berlin überträgt die Veranstaltung live und zeichnet sie auf. Damit soll die Diskussion auch Menschen zugänglich sein, die aufgrund von Behinderung, Mobilität oder anderer Gründe nicht vor Ort sein können. Die Veranstaltung wird hier übertragen: Link zum Livestream

Einladung an die Berliner Öffentlichkeit

Das Blaue Kamel lädt Menschen mit und ohne Behinderungen, Angehörige, Fachkräfte, Verbände und alle Interessierten ein, die Veranstaltung zu besuchen und sich selbst ein Bild von den Positionen der Parteien zu machen. Die Veranstaltung ist ohne Anmeldung zugänglich.

Dienstag, 8. September 2026  
15:00 Uhr – Einlass  
16:00–17:30 Uhr – Podiumsdiskussion

Kesselhaus in der Kulturbrauerei 
Schönhauser Allee 36 
10435 Berlin

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Barrierefreiheit, zur Anreise und zur Live-Übertragung werden fortlaufend auf der Website des Blauen Kamels veröffentlicht.

Kontakt für Presseanfragen:  
Das Blaue Kamel  
E-Mail: post@das-blaue-kamel.de  
Philipp Steiner, Tel.: 030 225 00 135

Vertreter*innen der Medien sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Über das Blaue Kamel
Das Blaue Kamel ist ein Berliner Trägerbündnis aus Organisationen der Behindertenhilfe.  
Gemeinsam setzt es sich für die Rechte, die Selbstbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein.

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