Bis vor zwei Jahren stand die Skulptur auf einem kleinen Sockel am Haus 9, nahe der Stephanus Kita.
In der Nacht vom 20. auf den 21. August 2023 beschädigten Unbekannte die Skulptur und schlugen ihr den Kopf ab. Nach dem er lange Zeit verschwunden war, kam der zierliche Kopf im November 2025 bei Gartenarbeiten wieder zum Vorschein. Ein Beschäftigter der Stephanus Werkstätten, die das Stiftungsgelände pflegen, fand ihn unter einem großen Busch. Der Bildhauer Matthias Zagon Hohl-Stein reparierte dann die Skulptur.
Katharina Szelinski-Singer hatte sie in den Fünfzigerjahren als Studie geschaffen, für das berühmte Denkmal „Trümmerfrau“ in der Berlin Neuköllner Hasenheide.
Am 11. September 2026 begrüßten zahlreiche Mitarbeitende, Beschäftigte und Bewohner der Stiftung die wieder hergestellte Skulptur an ihrem neuen Standort, direkt am Haupteingang, an der Albertinenstraße.
Auf einem höheren Sockel kann man ihr jetzt in die Augen sehen. Sie soll uns daran erinnern, welch großes Leid Krieg und Hass über die Menschen bringen.
Diakon Martin Jeutner


