In Heilbrunn, nahe Wusterhausen/Dosse, bietet die Stiftung Wohnangebote für 80 junge und erwachsene Menschen mit Assistenzbedarf. Im dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofladen begleiten Mitarbeitende die Menschen auf ihrem Bildungsweg und beim Übergang in den Arbeitsmarkt.
Beim gemeinsamen Hofrundgang ging es unter anderem um Investitionszuschüsse für soziale Angebote, Fördermittel für die Landwirtschaft und die Umsetzung des BTHG mit Blick auf die Werkstätten.
Woidke betonte bei seinem Besuch: „Die Einrichtung der Stephanus Stiftung in Heilbrunn zeigt, was soziale Infrastruktur im besten Sinne leisten kann: Menschen bekommen hier die Unterstützung, die sie benötigen, und werden gleichzeitig im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert. Sie werden befähigt, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, sich weiterzubilden, zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Gemeinschaft zu erleben. Wo Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich zusammenarbeiten, einkaufen, feiern und einander begegnen, wird Inklusion ganzheitlich gelebt. Solche Orte sind für unser gesellschaftliches Miteinander unverzichtbar.“
Die Stephanus-Werkstätten befinden sich mitten in einem umfassenden Transformationsprozess mit dem Ziel, attraktive Produktionsstandorte mit beruflicher Rehabilitation zu verbinden. Harald Thiel, kaufmännischer Vorstand der Stephanus-Stiftung, erklärte. „Jeder Mensch hat das Recht auf einen beruflichen Traum und ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb entwickeln wir unsere Arbeits- und Wohnangebote konsequent weiter und schaffen inklusive Lebensorte, an denen Teilhabe, Bildung und Gemeinschaft selbstverständlich zusammengehören. Dafür brauchen wir Unterstützung seitens der Politik und Veränderung bei der Gestaltung dieser Hilfen.“
