25.09.2025 - Im Sonnenwinkel

Eine Landschaft aus Glas

Eine sonnige Landschaft aus Glas strahlt seit letztem Samstag an der Fassade des Hauses „Im Sonnenwinkel“ in Haßleben. An diesem Tag feierte das Haus sein hundertjähriges Jubiläum – ein großes, sommerliches Fest mit vielen, vielen Gästen, Musik und Überraschungen. Der abschließende Höhepunkt des Tages: die Enthüllung des neuen Glas-Kunstwerks, das für ein vielstimmiges Ah und Oh sorgte!

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem großen Glaskunstwerk, das sie gemeinsam geschaffen haben.© Archiv Stephanus-Stiftung -

Stolz auf ihr Kunstwerk: die Glaskünstler*innen gemeinsam mit Susan Jancke und Frances Zimmermann von der Glashütte Annenwalde (Mitte) und der Standortleiterin Antje Lachmann (rechts)

Initiiert wurde das außergewöhnliche Kunstprojekt von der Leiterin des Standorts Antje Lachmann. Gemeinsam mit den beiden Künstlerinnen Susan Jancke und Frances Zimmermann von der Glashütte Annenwalde haben 8 Bewohnerinnen und Bewohner ein über 3 Meter hohes Glasgemälde geschaffen. Antje Lachmann berichtet: „Seit Januar 25 fuhr die Gruppe wöchentlich in die Glashütte, übte zunächst an kleinen Formaten, erlernte die sogenannte ‚Fusing-Technik‘ und schuf dann ein spektakuläres Kunstwerk.“ Die Inspiration holten sich die Glaskünstler*innen aus Ihrer Umgebung: Rosen, Lavendel, Vögel – und natürlich durfte die Sonne nicht fehlen, die auch dem Haus Im Sonnenwinkel ihren Namen gegeben hat. 

Gefördert wurde das Projekt von der Aktion Mensch. Aber noch viele andere haben geholfen, dass dieses beeindruckende Kunstwerk finanziert, realisiert und montiert werden konnte. Antje Lachmann ist begeistert von so viel Engagement: „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner waren mit den beiden Künstlerinnen mit unglaublicher Kreativität bei der Sache. Der Rahmen wurde in den Templiner Stephanus-Werkstätten unter der Leitung von Ronny Matzke gebaut, und am Ende haben er und Beschäftigte der Metallbaugruppe bei der Montage an der Hauswand geholfen. So ist unsere Glaskunst ein inklusives Gemeinschaftsprojekt. Ich bin allen, die beteiligt waren, so dankbar!“

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