11.08.2025 - Stephanus-Werkstätten Ostprignitz-Ruppin

Exkursion des Werkstattrates – Austausch, Einblicke und Begegnungen

Gruppenfoto von sieben Personen in einem Café, eine Frau hält einen Blumenstrauß.© Marcel Hein

Im Juli reisten vier Werkstatträte der Stephanus-Werkstätten aus Berlin und Brandenburg gemeinsam mit einer Vertrauensperson ins Erzgebirge. Ziel war es, neue Eindrücke zu gewinnen und den Austausch zu Themen wie Inklusion und Selbstvertretung zu vertiefen.

Die Reise begann mit einem Museumsbesuch in der „Zeit-Werkstatt“ bei Chemnitz und ein Besuch im historischen Bergwerk brachte der Gruppe die Geschichte der Region näher. 

Am zweiten Tag nahm die Gruppe als geladene Gäste an einer Vorlesung der Dualen Hochschule Sachsen in Breitenbrunn teil. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde entstand ein lebendiger Austausch mit den angehenden Sozialarbeitenden: Welche Erwartungen haben Menschen mit Behinderungen an künftige Fachkräfte? Wie werden Selbstvertretung und Mitbestimmung in Werkstatträten umgesetzt? Wie sehen die Lebensrealitäten des Gegenübers aus? Im Anschluss führte ein Rundgang über das Hochschulgelände zu weiteren Begegnungen.

Zum Abschluss ging es ins Café Samocca in Aue, das von den Invitas Werkstätten Schneeberg betrieben wird. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam – ein gelungenes Beispiel gelebter Inklusion.

Die Exkursion bot allen Beteiligten wertvolle Einblicke und Impulse. Besonders die Gespräche mit den Studierenden wirkten nachhaltig und wurden am Abend in geselliger Runde fortgesetzt. Das ist gelebte Inklusion.