13. bis 15. Juni 2025 verwandelte sich der Sportplatz der SG Milmersdorf in einen Ort gelebter Inklusion: 43 fußballbegeisterte Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren trainierten, schwitzten, lachten – und zeigten, wie einfach Miteinander auf dem Platz sein kann.
Bereits zum vierten Mal fand das Camp im Rahmen unseres Projekts „inklufit – Alle machen mit!“ der Stephanus-Stiftung statt, gefördert von Aktion Mensch und organisiert in Kooperation mit der RASENKRACHER – Fußballschule Robert Peucker. Geleitet wurde es von einem erfahrenen, pädagogisch geschulten Trainerteam und unterstützt von engagierten freiwilligen Helfer*innen.
Das Camp war nicht nur ein sportliches Highlight, sondern vor allem ein starkes Signal: Inklusiver Sport funktioniert – und macht allen Beteiligten Spaß. Ein besonderer Gänsehautmoment bleibt uns allen im Herzen: Als ein Kind, das sonst eher zurückhaltend ist, im Tor stand und einen Elfmeter hielt, brach Jubel aus – die ganze Mannschaft stürmte aufs Feld, um es zu feiern. Danach war klar: Diesen Torwart wollen jetzt alle im Team haben! Solche Erlebnisse zeigen, wie Inklusion im Sport ganz selbstverständlich gelebt werden kann – wenn alle dazugehören dürfen.
Die Nachfrage nach dem Camp war riesig. Viele Familien fragten noch vor Ort, ob sie ihre Kinder schon fürs nächste Jahr anmelden können. Das berührt – und macht zugleich deutlich: Es gibt noch immer zu wenig inklusive Sportangebote in unserer Region. Wir wollen das ändern!
Denn Inklusion darf kein Ausnahmefall sein. Sportvereine müssen offener werden, Angebote barriereärmer – nicht nur räumlich, sondern vor allem im Kopf. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen, und den Willen, Berührungsängste abzubauen. Wenn wir wollen, dass wirklich alle mitmachen können, müssen wir den Wettbewerbsgedanken manchmal hinten anstellen und Räume schaffen, in denen es vor allem um eines geht: Freude an Bewegung und Gemeinschaft.
Ein großes Dankeschön geht an REWE Templin, Peter Richter, für das Sponsoring von Essen und Getränken – und natürlich an all unsere Helfer*innen, ohne die dieses Camp bei hochsommerlichen Temperaturen nicht möglich gewesen wäre!
Wir freuen uns schon jetzt auf das Fußballcamp 2026 – und hoffen, dass sich noch mehr Vereine von unserer Idee anstecken lassen. Gemeinsam für eine inklusive Sportkultur!