Rund 160 Sportler*innen waren bei unserem inklusiven Sportfest in Berlin-Weißensee dabei: ca. 90 Teilnehmende in der Leichtathletik und ca. 70 beim Fußballturnier.
Angetreten wurde in zwei Sportarten: Fußball mit 7 Teams sowie Leichtathletik mit 6 Disziplinen und 2 Staffeln - vom 50-Meter-Lauf über Weitsprung, Ballwurf, Mini-Speerwurf und Kugelstoßen bis zur 100-Meter-Staffel und 50-Meter-Pendelstaffel.
Ein besonderer Moment: Die Betriebsstätte Wittstock stellte spontan eine inklusive Männerstaffel über 4 × 100 Meter auf - und erreichte mit einer starken Zeit von 59 Sekunden den 1. Platz.
Patrick, der mitgelaufen ist, sagt dazu: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so schnell sind.“ Was Patrick beschreibt, zeigt sehr deutlich, worum es bei inklusivem Sport geht: um Zutrauen, Teamgeist, Freude an Bewegung - und um die Erfahrung, gemeinsam etwas zu schaffen.
„Sport ist viel mehr als Bewegung. Er stärkt Selbstvertrauen, Gesundheit und Gemeinschaft. Gerade inklusiver Sport zeigt: Jede Leistung zählt, jede Person ist Teil des Teams und Erfolge werden gemeinsam gefeiert. Solche Erlebnisse machen Teilhabe ganz praktisch erfahrbar - und sie zeigen, wie selbstverständlich Inklusion im Sport gelingen kann“, sagt Marcel Hein, Mitarbeiter der Stephanus-Werkstatt Wittstock.
Das inklusive Sportfest ist Teil des Projekts BENG: Bewegung, Empowerment, Netzwerken und Gemeinschaft leben im Kiez. Mit BENG möchten wir inklusive Sportangebote stärken, neue Begegnungen ermöglichen und zeigen, wie Sport für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam gelingen kann.
Möglich wird das Projekt durch die Förderung von Aktion Mensch. Dafür sagen wir herzlich Danke!
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Sportler*innen, Teams, Begleitpersonen, Unterstützer*innen und Partner*innen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.
