Auf Einladung der gastgebenden Mamlaka Hill Chapel gestaltete sie dort zwei Workshops, in denen sie zentrale Aspekte professioneller Fürsorge im Alter präsentierte: Grundpflege, medizinische Versorgung, Mobilitätsunterstützung, soziale Betreuung sowie Beratung und Angehörigenarbeit. Darüber hinaus stellte sie die Arbeit der Stephanus-Stiftung und die Wurzeln der Diakonie in Deutschland vor.
Die Reise war Teil einer langjährigen, lebendigen Partnerschaft: Bereits seit 2005 engagieren sich Musiker*innen der Mamlaka Hill Chapel ehrenamtlich bei Stephanus und gestalten in den Tagespflegen musikalische Begegnungen mit Menschen mit Demenz. Diese musikalischen Besuche fördern Lebensfreude, Aktivierung und interkulturellen Austausch – auf Augenhöhe und mit viel Herz.
Ein besonderer Moment der Reise war das persönliche Treffen von Silvia Böhme mit Canon Ephrasie, der einzigen weiblichen Pastorin in Buhiga (Burundi). In einem offenen Gespräch tauschten sich die beiden über Glauben und gesellschaftliche Verantwortung aus – getragen von gemeinsamen Werten und dem Glauben an eine menschenwürdige Welt.
Im August 2025 wurde das 20-jährige Jubiläum dieser besonderen Verbindung mit einem Fest in Grünheide gewürdigt. Die Anwesenheit von Bischof Charles Nganga aus Kenia unterstrich die Tiefe dieser Partnerschaft.
„Was mir wichtig ist? Dass wir voneinander lernen – über Kulturen und Kontinente hinweg. Dass wir Pflege als globale Verantwortung verstehen. Und dass wir durch Austausch Hoffnung und Würde schenken – dort, wo sie gebraucht werden.“
— Silvia Böhme
Diese Begegnungen zeigen: Pflege ist mehr als Versorgung. Sie ist Beziehung, Verantwortung – und weltweit eine Brücke zwischen Menschen.