Unser Herz ist schwer und unsere Solidarität ungebrochen.
Was als Fest der Vielfalt, Freude und Zusammengehörigkeit begann, wurde durch den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin auf grausame Weise überschattet. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, ihren Familien und Freund*innen sowie bei allen, die diesen schrecklichen Anschlag erleben mussten.
Seit mehreren Jahren begleitet die Stephanus-Stiftung das Engagement der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) beim CSD und unterstützt den gemeinsamen Wagen. Auch in diesem Jahr waren Kolleg*innen von Stephanus mit dabei, um gemeinsam mit vielen anderen Menschen ein Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und gleiche Rechte zu setzen.
Harald Thiel, kaufmännischer Vorstand der Stephanus-Stiftung, erklärt dazu:
„Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin trifft uns alle zutiefst und zeigt, wie wichtig es ist, weiterhin Haltung zu zeigen. Christliche Nächstenliebe bedeutet für uns, Vielfalt jeglicher Art anzuerkennen, Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten und eine Gesellschaft mitzugestalten, in der alle Menschen – unabhängig von Beeinträchtigung, Herkunft, Identität oder Lebensentwurf – frei, sicher und selbstbestimmt leben und lieben können. Teilhabe in Vielfalt ist für uns gelebte Überzeugung und diese Haltung müssen wir sichtbar in der Öffentlichkeit zeigen.“
Wir stehen als Stephanus-Stiftung weiterhin ein für eine offene, freie Gesellschaft, in der Hass und Gewalt nicht das letzte Wort haben dürfen.
