Erinnern und Anerkennen
Ein partizipatives Stephanus-Projekt

Bewegende Momente bei den Dreharbeiten in Haßleben.
Menschen, die ihre Kindheit und Jugend in DDR-Heimen verbracht haben, verbinden mit dieser Zeit häufig auch leidvolle Erfahrungen. Bei vielen älteren Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, die heute in Stephanus-Wohnangeboten leben, sind solche Erlebnisse immer noch präsent. Aber es gibt wenige Gelegenheiten, konkret diese Erfahrungen zu thematisieren und aufzuarbeiten.
Daher hat der Geschäftsbereich Wohnen und Assistenz das großangelegte Projekt „Erinnern und Anerkennen“ ins Leben gerufen. Möglich gemacht wurde es durch die Erika Schwalbe-Riel Stiftung.
Die Ziele sind:
- Das Unrecht anerkennen, das die Betroffenen in DDR-Zeiten erlitten haben
- Angebote schaffen, die den Betroffenen helfen, Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen und gestärkt daraus hervorzugehen
- Mitarbeitende schulen über die Themen Behindertenhilfe in der DDR, Biographiearbeit und Umgang mit traumatischen Erfahrungen von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung
Insgesamt 14 Stephanus-Wohnangebote in Berlin und Brandenburg machten mit. Unterschiedlichste Angebote wurden geschaffen, die seit Januar 2025 die Bewohner*innen darin unterstützen, traumatische ebenso wie positive Ereignisse aufzuarbeiten. Einige Teilprojekte möchten wir hier vorstellen:



