16.07.2025 - Laurentiusschule Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

„Ich kann das!“ – Die Laurentiusschule bei den Special Olympics

Für sechs Sportler*innen der Laurentiusschule ging ein großer Traum in Erfüllung: Sie durften an den Special Olympics Landesspielen 2025 teilnehmen – und erlebten weit mehr als einen sportlichen Wettkampf. 

Auf dem Tisch liegen viele Medaillen für 1., 2., 3. Platz und für die Teilnahme an Special Olympics© Archiv Stephanus-Stiftung

Schon die feierliche Eröffnung der Spiele war ein besonderer Moment. Als Lilly und Lennox mit dem Schild „Laurentiusschule“ ins Stadion einzogen, war der Stolz in ihren Gesichtern deutlich zu sehen. Das Feuer wurde entzündet, die Fahne gehisst und wir waren ein Teil davon.

Zwischen Aufregung, vielen Fragen („Wann bin ich dran?“) und mitfiebernden Blicken bewiesen unsere Athlet*innen Sportsgeist, Freude und Mut. Jeder Lauf, jeder Sprung und jeder Wurf wurde gefeiert – nicht nur wegen der Medaillen, sondern weil jede*r über sich hinausgewachsen ist.

Und die Bilanz? Beeindruckend: 
1x Gold | 1x Silber | 3x Bronze 
Dazu vier vierte Plätze und ein fünfter Platz.

Besonders berührend waren die vielen kleinen und großen Erlebnisse abseits des Sports. Es wurde gemeinsam gelacht, getanzt, gestaunt – neue Freundschaften wurden geknüpft, Grenzen überwunden und Selbstvertrauen gewonnen. Viele Teilnehmende meisterten zum ersten Mal eine Reise ohne ihre Familien. Sie standen auf großen Bühnen, begegneten neuen Menschen und merkten: Ich kann das. Bei den Special Olympics dabei zu sein, bedeutet, Teil von etwas Großem zu werden – und an sich selbst zu wachsen. Es sind genau diese Erfahrungen, die lange in Erinnerung bleiben.

Sascha brachte es auf den Punkt, als er fragte: 
„Was kann man denn hier alles für Sportarten machen? Ich habe noch nie so ein großes Stadion gesehen!“ 
Seine Frage war Ausdruck von Neugier, Staunen – und einer neuen Perspektive.

Die Tage in Berlin und Potsdam waren voller bewegender Momente: 
Die Fahrt mit dem Doppeldeckerbus durch die Hauptstadt. 
Das große Stadion in Potsdam, das Staunen auslöste. 
Das gemeinsame Tanzen bei der Abschlussfeier. 
 

Ein echtes Highlight war das Treffen mit dem ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz, dem mehrfachen Olympiasieger im Bobsport Kevin Kuske und der Ministerin für Gesundheit und Soziales Britta Ernst – ein unvergesslicher Moment für viele unserer Teilnehmenden.

Unsere Reise hat Spuren hinterlassen: 
In den Herzen der Sportler*innen, in ihrem Selbstvertrauen und im Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein. Sie hat gezeigt, was möglich wird, wenn Menschen ermutigt, begleitet und sichtbar gemacht werden.

Ein großer Dank gilt unseren Kolleg*innen für ihre Begleitung, ihr Engagement und ihr Herz. Ein herzlicher Dank geht auch an das BB Radio und alle Sponsoren in Bad Freienwalde, die mit einer großzügigen Spende unsere Reise unterstützt haben.