26.05.2026 - Seniorenzentrum Haus Müggelspree

Neu eröffnet in Köpenick: Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz hat noch Plätze frei

Die ersten Bewohner*innen sind bereits eingezogen, die neue Wohngemeinschaft füllt sich mit Leben, und man spürt sofort die familiäre Atmosphäre. Mitten in Berlin-Köpenick – im sogenannten Schloßberg-Quartier – hat die Stephanus gGmbH einen Ort geschaffen, der zugleich Geborgenheit und Selbstbestimmung bietet. Noch sind einige Zimmer verfügbar.

Drei Seniorinnen und Senioren sitzen an einem Frühstückstisch.© Maria Parussel

Für Menschen mit Demenz ist ein stabiles, verlässliches Umfeld entscheidend. Viele Herausforderungen des Alltags lassen sich in einer eigenen Wohnung kaum noch auffangen. Die neue Wohngemeinschaft schafft deshalb ein Zuhause, das professionelle Unterstützung mit familiärer Nähe vereint.

Moderner Komfort

Herzstück ist der große Wohn- und Gemeinschaftsraum. Hier können die Bewohner*innen kochen, erzählen und ihre Zeit gemeinsam verbringen. Die zwölf barrierefreien Einzelzimmer – alle mit eigenem Bad – bieten eine private Rückzugsmöglichkeit. Von der großen, begrünten Dachterrasse aus fällt der Blick auf einen Stichkanal der Müggelspree.

Selbstbestimmt und sicher

Ein besonderes Plus: Der ambulante Pflegedienst Pflegetiger ist rund um die Uhr vor Ort. Die Mitarbeitenden unterstützen individuell, fördern Gewohnheiten und sorgen für einen strukturierten, erfüllten Alltag. Kleine Tätigkeiten im Haushalt fördern kognitive und motorische Fähigkeiten sowie das Gefühl, gebraucht zu werden.

Lebendiges Quartier

Die Lage im innovativen, generationenübergreifenden Schloßberg-Quartier bringt zusätzlich Abwechslung. Der Kontakt zu den benachbarten Stephanus-Seniorenzentren oder zur Ev. Stephanus-Kita belebt den Alltag. Angehörige sind ausdrücklich willkommen und prägen die familiäre Atmosphäre mit.

Übernahme der Kosten

Für wen ist die Wohngemeinschaft geeignet? Für Menschen mit Demenz – auch mit schwerer Demenz – die zuhause nicht gepflegt werden können. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass das Sozialamt die Kosten übernimmt, wenn die Betroffenen sie nicht aus eigenen Mitteln decken können – wie in der „normalen“ stationären Pflege auch.

Interessierte Angehörige können sich jetzt informieren – einige Plätze sind noch frei.

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