Vom 9. bis 29. Mai 2026 hieß es auch für mich wieder: rauf aufs Rad und Kilometer sammeln – für den Klimaschutz und für unsere schöne Region rund um Templin. In diesem Jahr war für mich jedoch etwas ganz Besonderes: Ich bin nicht mehr für ein bestehendes Team gestartet, sondern habe mein eigenes Team ins Leben gerufen – „Stephanus on Tour“. Im vergangenen Jahr bin ich noch für die Grundschule am Egelpfuhl (Team: Flotte Waden), die meine Tochter besucht, geradelt. Umso schöner war es für mich, in diesem Jahr einen neuen Schritt zu gehen und ein eigenes Team aufzustellen. Mit 19 Mitgliedern sind wir am 9. Mai gestartet – und ich bin unglaublich stolz darauf, was wir gemeinsam erreicht haben.
Von unseren 19 Teammitgliedern waren 13 aktiv auf dem Rad unterwegs. In den drei Wochen haben wir gemeinsam beeindruckende 2.273 Kilometer bei 191 Fahrten gesammelt. Damit haben wir aktiv dazu beigetragen, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Insgesamt hat die Kommune Templin 106.564 Kilometer erradelt und rund 17 Tonnen CO₂ vermieden – ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein können. In der Gesamtwertung haben wir es als neues Team direkt auf Platz 15 von 33 Teams geschafft – bei insgesamt 492 Teilnehmenden. Ich finde: Das ist eine richtig starke Leistung für unsere erste Teilnahme!
Ein besonderer Glückwunsch geht an Matthias Runge vom Waldhof Templin (Stephanus-Stiftung).Mit beeindruckenden 575 Kilometern ist er der klare Sieger innerhalb unseres Teams geworden.
Die offizielle Stadtradeln-Siegerehrung findet am 21. Juni 2026 um 13 Uhr im Rahmen des Stadtmauerfestes auf dem Marktplatz in Templin statt. Darauf freuen wir uns natürlich schon sehr!
Für mich persönlich waren die vergangenen Wochen auch eine wunderbare Gelegenheit, die Uckermark in all ihren Facetten neu zu entdecken. Ich habe viele Touren rund um Templin unternommen – zum Beispiel:
- die Umrundung des Lübbesees über Ahrensdorf, Milmersdorf und Ahlimbsmühle,
- die Waldtour Richtung Lychen, über Gandenitz und zurück über Densow, Annenwalde, Beutel und Röddelin.
Diese Strecken zeigen einmal mehr, wie schön unsere Region ist – und wie gut sie sich auf zwei Rädern erleben lässt.
Nach drei Wochen voller Radkilometer kann ich sagen: Meine Beine hatten ordentlich zu tun! Jetzt heißt es für mich: Perspektivwechsel – vom Rad zur Paddelarbeit. Ich tausche die Beinkraft gegen Armkraft und starte ins Drachenboottraining. Training ist immer mittwochs von 9 bis 11 Uhr im Stadtbad Templin am Stadtsee. Ein besonderes Highlight steht bereits fest: Am 4. Juli 2026 ab 10 Uhr könnt ihr mich im Drachenboot der Stephanus Stiftung erleben. Gemeinsam mit den Kanutinnen und Kanuten vom Waldhof (Werkstätten und Schule) paddeln wir – natürlich mit vollem Einsatz – um die Herzen der Zuschauer.
Stephanie Thiedig
Projektkoordinatorin ferien-inklusiv
