Der Umstand, dass die Stadt 700 Hektar ihres Stadtwaldes an die Stephanus Waldhofschule verpachtet hat, war ein wichtiges Kriterium für den Deutschen Forst-Zertifizierungsrat bei der Auswahl der Kommunen für diesen Titel. Denn als inklusives Bildungsprojekt, an dem auch andere Schulen der Stadt sowie die Stephanus-Werkstätten Templin beteiligt sind, wird dieses große Waldareal langfristig seit über 15 Jahren in einen Klimawald umgebaut.
Dr. Ellen Ueberschär würdigte in ihrer Laudatio die nachhaltige Zusammenarbeit aller Beteiligten im Templiner Schulwald als ein Musterbeispiel gelebter Inklusion. Das Lernen und Arbeiten im Wald mache Hoffnung und sei Ansporn für die Zukunft. Schulförster Joachim Lange bedankte sich bei den Unterstützern und Kooperationspartnern der Region und hatte für die Gäste der Festveranstaltung eine Überraschung parat: Alle konnten sich eine Hickorynuss mit nach Hause nehmen und irgendwo einpflanzen. Mit etwas Geduld könne daraus ein widerstandsfähiger Baum heranwachsen, der mit den Veränderungen des Klimas und den Gegebenheiten der Region gut zurechtkomme.
Martin Jeutner
Pressesprecher